CDU: deutsch-dänische Gewerbepolitik als Chance für die Region

10.11.2011
Pressemitteilung

Die Flensburger CDU-Ratsfraktion begrüßt den Vorstoß des „Grenzdreiecks“, die Region um gemeinsame Gewerbegebiete zu bereichern. "Die Logistik-Branche in unserer Grenzregion ist ein wichtiges Standbein für Wohlstand und Arbeitsplätze auf beiden Seiten der Grenze. Diese in einem transnationalen Projekt weiter zu fördern ist ein gutes Signal," so Arne Rüstemeier, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. Rüstemeier wies darauf hin, dass die CDU bereits seit vielen Monaten dabei ist, ein wichtiges deutsch-dänisches Logistikprojekt zu fördern: die Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene. Nach einem vom Umwelt- und Planungsausschuss (SUPA) auf Antrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen Auftrag an die die Verwaltung, in der Region nach einem Terminal für die Umladung von Fracht von der Straße auf die Schiene zu sorgen, führt eine Projektgruppe der Fraktion seit einiger Zeit Erfolg versprechende Gespräche mit Partnern in Deutschland und Dänemark.

„Der Güterverkehr wird immer weiter zunehmen. Ihn weiter überwiegend auf der Straße abzuwickeln, ist schon wegen des daraus resultierenden Aufwands für die Straßenerhaltung zu teuer, wie es uns die aktuellen Probleme mit der Rader Hochbrücke im Verlauf der Autobahn A 7 wieder einmal vor Augen führen. Auch ökologisch ist eine Zunahme des Güterverkehrs auf der Straße nicht vertretbar,“ erklärte Rüstemeier. „Mittelfristig wird der überregionale Güterverkehr europaweit auf die Schiene verlagert werden. Daher ist es wichtig, dass wir schon jetzt in der Region einen geeigneten Standort für ein multimodales Terminal, also einen Platz für den modernen und schnellen Umschlag von Gütern von der Straße auf die Schiene und umgekehrt, identifizieren und planerisch absichern.“

Um dieses Ziel zu erreichen, sei die Zusammenarbeit der Region auf beiden Seiten der Grenze erforderlich. „Die Planungen zu gemeinsamen Gewerbegebieten weisen daher auch für die Verkehrspolitik der Zukunft den richtigen Weg“, so Rüstemeier abschließend.