Neuordnung in Flensburger Krankenhauslandschaft gibt Planungssicherheit

14.01.2026

Zur heute verkündeten Neuordnung der Verantwortlichkeiten beim geplanten
Fördeklinikum in Flensburg erklären der gesundheitspolitische Sprecher Hauke
Hansen und die örtliche Wahlkreisabgeordnete Uta Wentzel:
„Dass sich Diako Flensburg und die Malteser Deutschland über ihre künftigen Rollen
beim geplanten Gesundheitscampus in Flensburg einig sind, ist vor allem für die
Menschen in der Region ein gutes Zeichen. Der Neubau des Fördeklinikums und die
Entstehung vieler weiterer Einrichtungen der Gesundheits- und Daseinsvorsorge auf
dem entstehenden Campus ist für die Patientinnen und Patienten im nördlichen
Landesteil von großer Bedeutung“, so Hansen und Wentzel.
„Daher ist zu begrüßen, dass nun alle Seiten Planungssicherheit haben, allen voran
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des bereits bestehenden Diako Krankenhauses
und des St. Franziskus-Hospitals in Flensburg. Bereits zum 1. März 2026 sollen die
Malteser zudem die Verantwortung für das aktuelle Diako Krankenhaus übernehmen,
sofern bis dahin alle kartellrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden können“,
so Hansen.
Wentzel ergänzt: „Beide Standorte werden auch in Zukunft weiterhin eng
kooperieren, bis der zentrale Neubau umgesetzt worden ist. Dies war auch in den
vergangenen Jahren und Jahrzehnten bereits der Fall. Der Dank gilt daher allen
Beteiligten, die in der Vergangenheit schon zum Gelingen der Versorgung der
Menschen in Flensburg und der Region in den beiden Krankenhäusern beigetragen
haben.“
Hansen abschließend: „Planungssicherheit für die Zukunft gibt es auch dadurch, dass
sowohl das medizinische Konzept als auch der Zeitplan zur Realisierung des
Neubaus von dieser Neuordnung unberührt bleiben. Angesichts der enormen
Herausforderungen in der Krankenhauslandschaft und den Veränderungen, die durch
die Krankenhausstrukturreformen noch zu erwarten sind, ist es gut, dass in Flensburg
ein moderner und zukunftsfähiger Gesundheitscampus mit klar verteilten
Verantwortlichkeiten entsteht.“

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