Ganztagsbetreuung stärkt Flensburgs Familienfreundlichkeit

11.07.2017
Pressemitteilung

Mit dem Ziel, Qualität und Angebot des offenen Ganztags zu steigern, beschäftigt sich die Flensburger CDU-Ratsfraktion intensiv. Seit 2015 hat sie eine Arbeitsgruppe mit auf den Weg gebracht, die nun eine Änderung des offenen Ganztagsangebots mit sich bringt.

„Uns ist wichtig, dass gut geschultes Personal in Gruppengrößen unterwegs sind, die in der Jugendhilfe anerkannt sind“, erläutert CDU-Ratsherr Jan to Baben. Statt eines Betreuungsschlüssels von ca. 1:20 werde man künftig mit klar definierten 1:15 arbeiten. Dabei seien die Anforderungen an das Personal sind gestiegen: Die Gruppen werden von einer Erzieherin/ einem Erzieher sowie einer weiteren pädagogisch erfahrenen Fachkraft begleitet. Die Stadt gibt einen erheblichen Teil zu dem Konzept hinzu. to Baben: „Unsere Sozialstaffel geht bei 0 Euro Zuzahlung durch Eltern los, so dass keinerlei finanzielle Hemmschwelle vorhanden ist, das Programm zu nutzen. Der Schritt in eine qualitativ hochwertige Nachmittagsbetreuung mit engem Bezug zu Schule und Sozialraum ist mit Blick auf die Qualitätsoffensive bei den Kindertagesstätten nur folgerichtig und konsequent.“

Insgesamt zahle die Stadt einen Betrag von rund 550.000 Euro für die offene Ganztagsbetreuung. Hinzu kommen die Kosten für die Räume. Für Jan to Baben eine sinnvolle Investition: „Eine freiwillige Leistung der Stadt, für die wir uns als CDU aber bewusst entschieden haben. Wir glauben, dass wir durch das Ganztagsangebot nicht nur die Chancengerechtigkeit der Kinder erhöhen, sondern auch Kosten auf lange Sicht senken. Und wir wollen, dass Familien größtmögliche Wahlmöglichkeiten haben, Familienfreundlichkeit liegt uns am Herzen!“

 

Ergänzende Informationen

Die qualitativen Verbesserungen des neuen Systems „Offener Ganztag an den Städtischen Grundschulen“ bestehen im Wesentlichen aus:

  • Verbesserung des Personalschlüssels von 1:20 auf 1:15
  • Festlegung der Qualifikation des Betreuungspersonals
  • Einführung einer pädagogischen Koordination an jeder Schule
  • Erweiterung des Angebotsumfangs von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr an jeder Grundschule ohne Mindestteilnehmerzahl
  • flexible Buchungsmöglichkeiten (tageweise)
  • Möglichkeit einer „Notfallbetreuung“
  • Kombination aus offenen Angeboten, festen Kursen und flexiblen Aktivitäten
  • vierteljährliche Wechselmöglichkeit von Kursen
  • Bildungsangebot zum Schulprogramm abgestimmt