Schiffbrücke Flensburg: CDU fordert klare Prioritäten statt Schnellschüsse

03.04.2026

Prioritäten setzen!
Die CDU - Fraktion Flensburg fordert mit einer

Prioritätsstufe 1: den Turbo anzuschalten zur Wiederherstellung der Kaikante an der Schiffbrücke!

Darauf aufbauend mit einer Prioritätsstufe 2: die Neuordnung des fließenden Verkehrs und die Steigerung der Aufenthaltsqualität an der Schiffbrücke voranzutreiben!

Beides auf einmal ist aus Sicht der CDU-Fraktion nicht realisierbar und würde zu einem Verkehrskollaps führen!

Barbara Asmussen, Planungspolitische Sprecherin der CDU führt aus:
„Wir sollten aus Projekten der Vergangenheit, wie z.B. Hafen Ost, eigentlich gelernt haben: Visionen zu haben und mitzugestalten ist zwar aktive Stadtentwicklungspolitik und demnach folgerichtig. Nur müssen die Visionen auch realisierbar sein und den Bürger*innen und Bürgern nicht etwas versprechen, was eigentlich unsere zeitlichen, finanziellen und verkehrlichen Gegebenheiten nicht zulassen. Daher fordern wir im ersten Schritt, die umgehende Sanierung der Kaikante an der Schiffbrücke, voranzutreiben. Hierfür wurde uns ein voraussichtlicher Zeitrahmen für die Fertigstellung bis zum Jahr 2030 genannt. Es verbleibt uns somit noch genügend Zeit, um die Neugestaltung der Schiffbrücke und einer Neuordnung des fließenden Verkehrs zu untersuchen und neu zu denken.
Wir brauchen für alle Bürger*innen in unserer Stadtgesellschaft, -und damit meine ich auch für Unternehmen und deren Mitarbeiter*innen, die auf flüssige Verkehrswege angewiesen sind,- akzeptable Lösungen!
Aus den der Politik vorgestellten Gutachten zur Neuordnung der fließenden Verkehre an der Schiffbrücke, wurde deutlich: Eine zufrieden stellende Lösung gibt es, vor dem Hintergrund der Topographischen und den vorhandenen, verkehrlichen Möglichkeiten für ein Umwege Szenario in Flensburg nicht.
Eine Komplettsperrung, bzw. eine Teilsperrung der Schiffbrücke hat fatale Auswirkungen für Ausweichstrecken, z.B. über die Stuhrsallee. Bei einer Vollsperrung der Schiffbrücke rechnet man mit einer Verdreifachung des

fließenden Verkehrs auf dieser ohnehin schon maroden Straße- und das wäre aus unserer Sicht unzumutbar. Wir brauchen daher sensible Lösungen, die eine Verkehrsberuhigung an der Schiffbrücke sicherstellen und zugleich die Aufenthaltsqualität erhöhen aber auch an anderen Stellen Parkräume schaffen, um hierdurch den Einzelhandel und den Tourismus zu stärken. Zu diesem Thema haben wir bisher leider noch keine Vorschläge seitens der Verwaltung vorgestellt bekommen.“

Kontakt, inhaltlich verantwortlich: Barbara Asmussen
Planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Mobil 015151100616
b_asmussen [at] outlook.de

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