Die Entwicklung neuer Gewerbeflächen in Flensburg ist seit Jahren mit erheblichen
Herausforderungen verbunden. Naturschutzrechtliche Vorgaben und Eigentumsverhältnisse
setzen enge Grenzen – umso wichtiger ist es, die verbleibenden Spielräume strategisch und
vorausschauend zu nutzen.
Gunnar Speck, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, führt aus:
„Bei den aktuell betrachteten Flächen handelt es sich um landwirtschaftlich genutzte Areale
ohne naturschutzrechtliche Ausweisung. Sie bieten damit grundsätzlich die Möglichkeit,
wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Verantwortung in ein ausgewogenes Verhältnis zu
bringen. Der Beschluss zum Flächenerwerb trägt diesem Anspruch Rechnung, indem
vorgesehen ist, Teilflächen für naturschutzfachliche Zwecke an das TBZ zu übergeben.
Gleichzeitig wird deutlich: Flensburg kann es sich angesichts begrenzter Flächen und
finanzieller Ressourcen nicht leisten, vorhandene Entwicklungspotenziale ungenutzt zu lassen.
Eine aktive Gewerbeflächenpolitik ist ein zentraler Baustein, um den Wirtschaftsstandort zu
sichern, neue Investitionen zu ermöglichen und langfristig Einnahmen zu generieren.“
In der Vergangenheit sind entsprechende Chancen nicht immer konsequent genutzt worden.
Umso wichtiger ist es jetzt, die richtigen Weichen zu stellen und Planungs- sowie
Entscheidungsprozesse zielgerichtet voranzubringen. Verlässliche Rahmenbedingungen sind
dabei ein entscheidender Faktor – auch mit Blick auf lokale Investoren, die auf klare
Perspektiven angewiesen sind.
Investoren sind in der Vergangenheit offenbar ausgebremst oder gar abgeschreckt wurden.
Dieses Signal nach außen ist verheerend und schwächt das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit
der Stadt.
Positiv ist, dass auf einen Impuls der CDU-Fraktion nun aktuell auch Fördermöglichkeiten
geprüft werden, die die Umsetzung unterstützen können und sich positiv auf die
Kaufpreissondierung auswirken werden.
Flensburg steht vor der Aufgabe, wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Verantwortung
zusammenzudenken – und Potenziale entschlossen zu erschließen.
Die Botschaft ist eindeutig: Flensburg muss wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz
zusammen denken – aber vor allem endlich ins Handeln kommen. Der Beschluss die Flächen
am Schäferhaus zu entwickeln ist deshalb mehr als ein formaler Schritt – er ist ein notwendiges
Signal für Aufbruch, Entschlossenheit und eine starke wirtschaftliche Zukunft.
Inhaltlich verantwortlich:
Gunnar Speck CDU-Fraktion
gunnarSpeck [at] web.de

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